So sehen Geschäftsführer aus

Die H&M Foundation präsentiert „Foundation 500“ – eine Liste von Frauen in Führungsposition.
8. Juni 2017

Von der berühmten Rangliste Fortune 500, auf der die Zeitschrift Fortune jedes Jahr die umsatzstärksten amerikanischen Unternehmen präsentiert, haben Sie sicher schon gehört. Aber wer stellt diese Liste eigentlich zusammen und warum? Die H&M Foundation möchte nun mitmischen und veröffentlicht heute eine eigene Foundation 500 Liste. Durch Portraits und Geschichten von Unternehmerinnen aus aufstrebenden Märkten, wie sie sonst für gewöhnlich nur von männlichen Geschäftsführern in den Wirtschaftsmagazinen zu finden sind, will die gemeinnützige H&M Foundation in Zusammenarbeit mit der Hilfsorganisation CARE Stereotype aufbrechen und neu definieren, wie Geschäftsführer aussehen.

„Unternehmer sind die Helden unserer Zeit, und in den kommenden Jahren werden schätzungsweise eine Milliarde Frauen ins Berufsleben einsteigen – die meisten von ihnen als Unternehmerinnen. Aber was man nicht sieht, kann man nicht werden. Auf den Titelseiten der Wirtschaftsmagazine sind so gut wie nie Frauen vertreten, das letzte Mal, dass die Zeitschrift Fortune beispielsweise eine Frau auf dem Cover hatte, war im Oktober 2014“, sagt Diana Amini, Global Manager bei der H&M Foundation.

Die H&M Foundation und die Hilfsorganisation CARE wollen Frauen weltweit inspirieren und die Botschaft verbreiten, dass mehr Frauen an der Macht einer der effektivsten Wege heraus aus der Armutsspirale und hin zu wirtschaftlichem Wachstum darstellen.

Was man nicht sieht, kann man nicht werden. Auf den Titelseiten der Wirtschaftsmagazine sind so gut wie nie Frauen vertreten.
Diana Amini, Global Manager bei der H&M Foundation

„Die Frauen, die auf der Foundation-500-Liste porträtiert werden, stammen keineswegs aus privilegierten Elternhäusern und haben sich unter den schwierigsten Bedingungen ganz allein hochgearbeitet. Dennoch werden ihre Geschichten nur selten erzählt. Ich wünschte, ich hätte solche Frauen während meiner Jugend im Südsudan mal vorne auf den Wirtschaftsmagazinen gesehen“, sagt Alek Wek, ein britisch-sudanesisches Supermodel, das zudem als Unternehmerin und Botschafterin für die H&M Foundation tätig ist.

Die Foundation-500-Liste präsentiert unter anderem die Besitzerin des ersten Busunternehmens an der Elfenbeinküste, eine Geschäftsführerin aus Indonesien, die mithilfe von Facebook ihr eigenes Business auf die Beine gestellt hat, und die Präsidentin eines peruanischen Forellenzüchterverbandes. Auf foundation500.comerfahren Sie mehr und können ihre Geschichten lesen.

Karl-Johan Persson, Vorstandsmitglied der H&M Foundation und Geschäftsführer von H&M, sagt, dass die H&M Foundation von 2014 bis 2020 hundertzwanzig Millionen schwedische Kronen (zwölf Millionen Euro) verwenden wird, um 200.000 Unternehmerinnen aus aufstrebenden Märkten mit Startkapital und Fortbildungen beim Aufbau und Ausbau ihrer Firmen zu unterstützen.
„Wenn wir die Nachhaltigkeitsziele der UN in Hinblick auf die Gleichberechtigung der Geschlechter und die Selbstbestimmung von Mädchen und Frauen erreichen wollen, müssen wir jetzt aktiv werden.“

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