Exklusive Premiere: Florrie

Sie ist eine hervorragende Schlagzeugerin, eine talentierte Sängerin und obendrein eine modische Stilikone. Die britische Popsensation Florrie hat einfach alles. Auf H&m Life ist heute zum ersten Mal ihr brandneues Video zu „Too Young To Remember“ zu sehen.
12. Jänner 2015

Sie gehört zwar zu den derzeit meist gehypten Künstlern, doch in der Musikbranche ist Florrie längst keine Newcomerin mehr. Seit ihrem siebten Lebensjahr spielt sie Schlagzeug, und als Hausdrummerin des Produktionsteams Xenomania hat Florrie schon auf Tracks von Girls Aloud, den Pet Shop Boys und Kylie Minogue mitgespielt sowie ein paar eigene EPs herausgebracht. Jetzt steht Florrie kurz vor dem ganz großen Durchbruch.

H&M Life hat die Ehre, das Video zu ihrer neuen Single Too Young To Remember zu präsentieren.

„Es ist ein fröhlicher Gute-Laune-Song, deshalb wollte ich, dass das Video witzig und bunt, aber trotzdem auch minimalistisch ist. Für den Dreh hatte ich zehn verschiedene Outfits, was ein bisschen verrückt war, aber das Verkleiden hat echt Spaß gemacht! Der Strophenteil enthält Anklänge an die Achtziger und Neunziger, deshalb wird auch stark auf diese Zeit verwiesen. Eins meiner Outfits steht für die Grunge-Bewegung in den Neunzigern. Da habe ich zerzauste Haare und darf am Schlagzeug sitzen, was mich immer besonders glücklich macht.“

WORUM GEHT ES IN DEM SONG?
„Beim Schreiben habe ich mit der Zeile too young to remember angefangen. Ich fand die Idee irgendwie interessant und dachte, dass sicher viele etwas damit anfangen können. Der Song handelt davon, wie man sein Leben lebt, Neues lernt und eigene Entscheidungen trifft. Aber witzigerweise tauchen dann all diese Verweise auf die Achtziger und Neunziger auf, an die man sich vielleicht gar nicht erinnern kann, weil man einfach zu jung ist – „too young to remember“ eben! Der Text ist zum Teil sehr ironisch. Er ist frei heraus und witzig. Meine Lieblingsstelle ist Big hair is my prerogative.“

WELCHE MODEPHASE MAGST DU AM LIEBSTEN?
„Eindeutig die Sechziger. Ich liebe diesen schicken, eleganten Style – Audrey Hepburn und Grace Kelly.“

WAS IST STYLE FÜR DICH?
„Style beinhaltet für jeden etwas anderes. Man drückt damit aus, wer man ist ... für mich geht es dabei weniger darum, die neusten Trends zu tragen, als mich in meiner Haut wohlzufühlen.“

FÜR WELCHE ERINNERUNGEN BIST DU GERADE ALT GENUG? 
„Den ganzen Kram aus den Neunzigern (die toll waren!), ich habe sie geliebt! Die Spice Girls natürlich, aufblasbare Möbel, Jo-Jos ... Eine meiner ersten Erinnerungen ist, wie mein Vater mich an einem Mittwochabend mit zu diesem Blues-Konzert in einem Pub in Bristol genommen hat, wo wir wohnten. Ich war erst acht Jahre alt und hatte keinen Zutritt, deshalb standen wir draußen, tranken Diät-Cola und sahen der Band durchs Fenster zu. Und am nächsten Tag war Schule! Ich kam mir total cool vor. Ich fand Live-Musik toll und habe immer davon geträumt, einmal selbst in einer Band zu spielen, aber es gab damals nicht so viele andere Achtjährige, die gerade auf der Suche nach Bandkollegen waren.“

DU HAST FRÜHER ZU SPICE-GIRLS-SONGS GEÜBT. WELCHER IST DEIN LIEBLINGSSONG?
„Ich glaube Spice Up Your Life. Der Track hat diese tollen Latin Beats, und durch die Bläser klingt er irgendwie nach brasilianischem Karneval. Früher wollte ich in jeder Schlagzeugstunde einen neuen Spice-Girls-Song lernen. Mein Lehrer muss innerlich wahnsinnig geworden sein, aber er hat sich nichts anmerken lassen.“

UND SPÄTER KAMST DU DANN AN EINE PRIVATSCHULE. 
„Genau, ich habe ein Musikstipendium bekommen. Das hieß aber auch, dass ich in der Jazzband und im Orchester Schlagzeug spielen musste, worüber ich nicht sehr erfreut war. Zu klassischer Musik Schlagzeug zu spielen ist verdammt schwer!  Ich wollte immer nur Popmusik machen, deshalb gründete ich mit meinen Freunden eine Band namens FiFi’s Saloon, und wir haben jeden Nachmittag im Musikraum geprobt. Der Musiklehrer wollte uns erst hineinlassen, wenn wir mit unseren Hausaufgaben fertig waren, total gemein! Aber irgendwie sind wir immer an die Schlüssel gekommen und konnten uns unbemerkt hineinschleichen.“

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