5 Gründe, das Seidenhemd zu lieben

Das zeitlos schicke Kleidungsstück gehört zu den vielfältigsten Modeartikeln, die es gibt.
06. Dezember 2017
  1. DIE ERSTEN ANFÄNGE
    Seide gehört zu den ältesten Materialien in der Geschichte der Menschheit, sie wird seit über dreitausend Jahren zur Herstellung von Kleidung verwendet und gehört nach wie vor zu den edelsten Materialien, die wir kennen. Einer Legende zufolge wurde sie durch Zufall von der chinesischen Kaiserin Hsi Ling Shi entdeckt, der ein Kokon in die Teetasse fiel, als sie unter einem Maulbeerbaum saß. In dem heißen Wasser löste sich der Kokon schnell auf, und die schimmernden Fäden kamen zum Vorschein. Diese Entdeckung soll zur Zucht von Seidenraupen in China geführt haben, und mit der Zeit gelangte der weiche, glänzende Stoff über die Seidenstraße auch in den Rest der Welt.

  2. VOM HERRENKLASSIKER ZUM DAMENMODEARTIKEL
    Das klassische weiße Hemd ist seit dem 19. Jahrhundert fest in der Mode vertreten. Das normalerweise aus Baumwolle gefertigte Kleidungsstück ist gleich etwas femininer geschnitten, wenn es aus Seide besteht. In den 50ern, als Frauen allmählich auch Hosen trugen, erlangten traditionelle Herrenmodeartikel wie das Hemd zunehmend Akzeptanz innerhalb der Damenmode. Kultschauspielerin Katharine Hepburn, die als erste Hosenträgerin überhaupt gilt, gehört zu den starken Frauen, die den Trend ins Rollen brachten. Sie war oft im Seidenhemd zu einer hochbündigen Hose zu sehen. 

  3. HAUPTELEMENT BEIM POWER DRESSING
    Nur wenige Modeartikel sind für jede beliebige Gelegenheit geeignet. Das Seidenhemd ist einer davon. Folglich gehört es auch zu den Hauptkomponenten beim sogenannten Power Dressing, d.h. es ist eins der Kleidungsstücke, die als formell gelten und hervorragend im Arbeitsalltag getragen werden können. In den 60ern und 70ern waren Seidenhemden, genau wie Anzughosen, eher die Regel als die Ausnahme in der Garderobe berufstätiger Frauen.

  4. COMEBACK IN DEN PRINTVERRÜCKTEN 80ERN
    Einhergehend mit den sich auflösenden Normen in der Mode brach das Seidenhemd in den 80ern und 90ern zu neuen Ufern auf, nicht zuletzt durch das Wirken Gianni Versaces. In einem Jahrzehnt, in dem sich ein großes Verlangen nach Individualität und dem Hervorstechen aus der Menge breitmachte, führte der legendäre italienische Designer bunt bedruckte Seidenhemden ein. Kein Print war zu gewagt oder zu wild, und in Miami, Los Angeles und auf Ibiza war es fortan nicht mehr möglich, auch nur einen Meter zurückzulegen, ohne einem kunterbunten Seidenhemd nach dem nächsten zu begegnen. 

  5. ZEITLOSER MODEKLASSIKER
    In den 90ern wurde dann der Minimalismus zum tonangebenden Trend. Das bedruckte Seidenhemd verschwand aus dem Bewusstsein der Leute, doch die Vielseitigkeit und Wandelbarkeit eines einfarbigen Exemplars hielt den Kultstatus des Seidenhemdes weiterhin aufrecht. Man kann es natürlich problemlos im Büro tragen, aber da es von lässiger Eleganz nur so strotzt und einfach zeitlos schick ist, eignet es sich ebenso gut zum Ausgehen wie für einen entspannten Tag am Strand. 

Feiern Sie das Seidenhemd mit uns und suchen Sie sich eins unserer ausgewählten Stücke aus der Liste unten aus!

DAS TEAM

FOTOS Andreas Sjödinö

REGIE Andreas Sjödinö

STYLING Lisa Lindqwister | Lund Lund

DOP Max Larsson

MODEL Alima Fofana | W360

HAARE Lok Lau | CLM Agency

MAKE-UP Anya De Tobon | Link Details

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