H&M LIFE

Fashion-Story

L.A.-Skater-Girls

Unglaublich lässig, unglaublich stylisch – die L.A.-Skater-Girls machen sich auf den Weg in die Skateparks der Stadt. Mit ihrem Style-Mix aus Boho, Street und Coolness sind sie der Inbegriff des modernen kalifornischen Mädchens.

Fotos: David Mushegain

Kleidung von H&M.

Fashion-Story

Holiday!

Tropische Prints, Hollywood-Starlets, Retro-Styles und angesagte Ausschnitte – so funktioniert der entspannte Retro-Glamour des Sommers.

Fotos: Camilla Åkrans
Styling: Clare Richardson
Model: Edita Vilkeviciute
Haare: Ali Pirzadeh
Make-up: Ignacio Alonso

Kleidung von H&M.

Paparazzi-Schick

Das rockt

Das rockige T-Shirt wird zum Bestandteil aller Promilooks.

Wenn’s unsere Lieblingspromis stylisch rocken lassen wollen, greifen sie zum Rock-T-Shirt. Ob Konzert-Souvenir oder nicht, wichtig sind das auffällige Logo und das weiche Material. Unter einer Lederjacke oder einem Karohemd getragen (gesehen bei Juliette Lewis und Agyness Deyn) kann der klassische Rock'n'Roll-Look entweder leger oder schick gestylt werden – alles eine Frage der Accessoires. Oder sehen Sie sich Rihanna an, die zum rockigen T-Shirt eine weite Varsity-Jacke, Kniestrümpfe und ein auf dem Kopf verknotetes Tuch trägt. Wenn jemand in den alten T-Shirts wirklich sexy aussieht, ist es Rosie Huntington-Whiteley. Ihr abgeschnittenes Exemplar mit US-Flagge zeigte uns neben ihrem durchtrainierten Bauch auch die sanfte Seite der Rock-T-Shirts. Welcher Star wird Ihr Styling-Vorbild?

News

Ganz weit weg

Fashionistas füllen ihre Scrapbooks gerade mit inspirierenden Surfer- Bildern und Prints – kein Wunder, dass man da gleich an Hawaii denkt!

Tropeninspirationen begegnen einem überall, bei Markus Lupfer und Altuzarra, Stella McCartney und Maarten van der Horst. Brauchen wir nicht alle etwas Aloha in unserem Leben? Diesen Sommer ist das ganz einfach: Sehen Sie sich nach Palmen-Prints, Details in Knallpink und Mustern in den Farben des Sonnenuntergangs um.

Trends

Supertrend Streetstyle

Nach Jahren auf den hinteren Seiten der Hochglanzmagazine wird Streetstyle-Fotografie jetzt zum Highlight der Fashion Weeks. Die Insider der Branche sind Promis, ihre Outfits Must-haves. Wie geht’s weiter mit dem Streetstyle?

Während der Paris Fashion Week hat Anna Dello Russo früher nicht fünf Mal täglich das Outfit gewechselt, aber jetzt schon. Warum? Um den Heerscharen an Streetstyle-Fotografen Futter zu geben. Das Online-Phänomen, das mit einer Handvoll Blogger begann, die stylische fremde Menschen fotografierten, ist zu einem paparazzi-artigen Hype geworden. Redakteure posieren
vor den Shows im vollen Bewusstsein, dass ihr Auftritt vor schönen Locations wie den Jardins des Tuileries einen Massenansturm auslösen kann. Streetstyle verändert die Branche. Kein Wunder, dass unzählige Fotografen die Stylisten von ihren Autos bis in die Shows verfolgen.

Das alles klingt nach dem neuesten Kapitel
in der Modegeschichte, aber so neu ist die Streetstyle-Fotografie gar nicht. Lange vor dem Internet haben Fotografen Bilder von Outfits auf der Straße gemacht. Im 20. Jahrhundert dokumentierten Fotografen wie Eugène Atget und Henri Cartier-Bresson den Alltag der Menschen. Aber erst 1978 begannen die Bilder
für die Mode eine Rolle zu spielen. Zu verdanken ist das dem über 80-jährigen Fotografen Bill Cunningham, dessen Fotos stylischer New Yorker in jenem Jahr veröffentlicht wurden. In den 80ern begann die britische Style-Bibel i-D unter der Rubrik „Straight Up” Ganzkörperfotos von Clubbesuchern zu zeigen und machte Streetstyle zum festen Bestandteil der Modezeitschriften.

„Ich glaube, gute Straßenfotografie hat sich seit Bill Cunningham nicht verändert. Oder noch nicht mal seit Cartier-Bresson”, sagt Scott Schuman vom legendären Blog The Sartorialist. Er steht regelmäßig auf Best-dressed-Listen und arbeitet für GQ und Vogue. „Damals wie heute wollten die Fotografen ihren persönlichen Blick vermitteln. Geändert hat sich allerdings die Geschwindigkeit, in der wir mit den Bildern arbeiten. Dank iPhone kann jeder ein Cartier-Bresson sein.”

Heutzutage hat die Straßenfotografie nicht nur Einfluss auf den Inhalt von Zeitschriften, sondern auch auf ihre Macher: Nichts gegen die fantastischen Stylings von Moderedakteurin Christine Centenera von Harper’s Bazaar in Australien. Aber wäre sie nicht regelmäßig von Bloggern wie Garance Doré fotografiert worden, wäre Kanye West wohl nicht darauf gekommen, mit ihr seine Damenkollektion zu kreieren.

Umgekehrt funktioniert es aber auch: Leute aus der Branche werden nicht nur berühmt,
weil sie in Streetstyle-Blogs porträtiert werden, sondern weil sie selbst welche schreiben. Gut möglich, dass Sie Tamu McPherson eher wegen ihres Blogs All The Pretty Birds kennen und nicht wegen ihrer Arbeit als Fashion Director bei Grazia Italia. Und das norwegische Model Hanneli Mustaparta ist seit ihrem Blog Hanneli ausgebuchter denn je.

Durch Blogs hat sich der Umgang traditioneller Zeitschriften mit Mode verändert, aber auch der Streetstyle hat sich weiterentwickelt. Angefangen mit Scott Schuman, dem es immer mehr um Qualität als um Quantität ging und der sich Zeit für seine Bildkompositionen nimmt, bis hin zu neuen Namen, die einen redaktionellen Touch ins Genre bringen und Geschichten erzählen.

„Ich fühle mich nicht als reiner Streetstyle-Fotograf. Meine Arbeit ist eher eine Mischung
 aus Mode, Streetstyle und Porträts”, sagt der in Brooklyn arbeitende Bill Gentle, auch bekannt als Backyard Bill. Er ist einer der Blogger-Fotografen, die diese Art Fotografie gerade neu erfinden und den sehr privaten Stil von Schuman und Doré weiterentwickeln. Gentle findet seine Motive auf der Straße, fotografiert sie aber in ihrem Zuhause oder bei der Arbeit. Der Fokus liegt auf dem Mix aus Alltag und persönlichem Style.

Einen ähnlichen Ansatz sieht man bei Bloggern wie Andrew Weir, der für Weir Diary bereits vor 15 Jahren Models in ihrer Freizeit fotografierte. Ebenso bei David McLean, dessen Blog Shot by Shooter Londoner in tollen Outfits zeigt, die ihre exzentrische Persönlichkeit widerspiegeln.

Ein weiterer aufstrebender Star ist Maya Villiger. Bei ihren Bildern auf TurnedOut.tv geht es ebenso um Persönlichkeit wie um Mode. „Ich glaube, es gibt einen Wunsch nach mehr Ehrlichkeit, die mit der Vielzahl an Blogs und Street-Fotografen etwas verloren ging“, sagt sie. „Am schönsten ist das Fotografieren und Betrachten von Streetstyle-Fotos, wenn nichts inszeniert wird, sondern alles einfach so ist, wie es ist.“

Alles deutet darauf hin, dass es beim Streetstyle in Zukunft um mehr geht als um das Fotografieren bestimmter Designerkleidung und Paparazzi-Bilder. Weg von der glitzernden Szene vor den Fashion-Shows und hin zum ungeschönten Straßenleben.

Trends

Shorts überall

Weit, sexy und schick – noch nie waren Shorts so cool und vielseitig.

Shorts gehörten schon immer zu den vielseitigsten Kleidungsstücken. Man kann sie in den Sommermonaten problemlos von morgens bis nachts tragen. Dieses Jahr sehen wir ganz neue Interpretationen des beliebten Laufstegklassikers – der Style ist schicker, aber noch immer mit lässiger Note und cool. Das ist der aktuelle sportliche und unglaublich tragbare Trend.

Bei Theyskens’ Theory wurden die Shorts tief auf den Hüften getragen, der Look stand für den verruchten Mix aus Großstadtschick und Ghetto-Coolness eines New Yorker It-Girls. Er ist ganz sicher den Jungs abgeschaut, aber dennoch feminin. Die Längen bei Theyskens’ variierten, besonders schön waren die superkurzen Shorts zu hohen Lackschuhen, da sehen Beine aus, als nähmen sie kein Ende.

Bei D&G sah man weite Shorts mit bunten Halstuch-Mustern und hohen Keilabsätzen – perfekt für Strandpartys und Picknicks. Mulberry bewies, dass Shorts äußerst elegant aussehen können: in Pastellfarben, mit Anoraks und edlen Lederhandtaschen. Im Alltag sind Shorts einfach Kleidungsstücke, die man den ganzen Sommer über tragen kann. Lassen Sie sich von den Streetstyles der Models während der Fashion Weeks inspirieren, und experimentieren Sie mit sportlicher Kleidung und leichtem Sommerstrick, bis Sie die richtige Kombination finden. Oder tragen Sie sie mit superhohen Absätzen fürs perfekte Abendoutfit.

Ways to wear it von H&M

Sportlicher Streetstyle

Nehmen Sie Ihre sportlichen Basics – Tops und Shorts – und tragen Sie sie in Lagen zu Jeans und Hemden. Das ist der vielseitige Streetstyle.

1. Gebleicht
Eine gebleichtes Denimhemd plus Jeans in Knallblau – das ist der elektrisierende Style-Kontrast.

2. Überzieher
Warum nicht mal ein graumeliertes Top mit weiten Armausschnitten überm Hemd tragen statt immer nur drunter?

3. Strahlend weiß

Weiße Jeans passen perfekt zu Tops in grauen und schwarzen Erdtönen.

4. Über kurz oder lang
Langärmlige T-Shirts unter Tops und Pullundern sind nichts Neues, aber tragen Sie doch mal Shorts im Lagen-Look!

5. Drucksachen
Ein auffälliges T-Shirt mit Digitaldruck zieht überm weißen Hemd alle Blicke auf sich.

Kleidung von H&M.

Style Insight

Ihr Team für den Sommer

Sportliche Looks mit einer überraschenden Note sind immer richtig.

Designer haben sich für ihre Herrenkollektionen schon immer Anregungen vom Sport geholt. Jetzt gerade geht’s weniger um Hightech-Materialien oder komplexe Schnitte, als vielmehr um Lässigkeit: schlichte T-Shirts, Sporthosen und Tops mit weitem Armausschnitt. Aber schön schmal geschnitten und supercool kombiniert mit edleren Stücken wie Sakkos oder Hemden.

Werfen Sie einen Blick auf die Laufstege, vor allem die von Damir Doma – seine typischen lässigen Lagen-Looks sahen mit schicken Einknopf-Sakkos sehr edel aus. Großmaschiger Strick wurde über dünnen fein strukturierten Tuniken und Shorts getragen. Der edle Herrenausstatter E. Tautz bewies, dass auch er seinen eher formellen Kreationen einen lässigen Touch geben kann: Die Beinabschlüsse der traditionellen grauen Flanellhosen wurden wie Sweatpants mit Stretchbund versehen, und man trug dazu schlichte weiße T-Shirts mit Brusttasche in Kontrastfarbe. Last but not least: Givenchy. Dem Modehaus gelingt es immer, den Kollektionen einen sportlichen Touch zu geben. Dieses Jahr fallen auf jeden Fall die bunten Paradiesvogel-Muster zu Weiß auf.

Die Idee, sportlichen Looks eine stylische Note zu geben, kommt aus der rebellischen Musik- und Modeszene in Großbritannien. Von den Punks der 70er über die Cool-Britannia-Bewegung der 90er bis zur aktuellen britischen Mode, die dank Designern wir Phoebe Philo und Christopher Kane zu neuem Selbstbewusstsein gefunden hat – eine gewisser Hang zur Rebellion steckt einfach in der britischen Kultur. Wie der Trend im Alltag aussieht, erfahren Sie auf Ways to wear it by H&M.

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H&M Life video

Hinter den Kulissen des H&M Magazine

H&M Magazine Sommer 2012 erscheint am 15. Mai in den Geschäften. Hier kommt das Teaser-Video eines der Mode-Shootings mir der wunderbaren Edita Vilkeviciute.

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Ways to wear it von H&M

Cool kombiniert

Experimentieren Sie mit unterschiedlichen Accessoires und Stimmungen – diese Looks sind stylisch und machen Spaß.

1. Lagen-Look
Beginnen Sie mit einem hautengen Kleid, dazu Radlerhosen aus Spitze und eine auffällige Halskette, das ist der aktualisierte coole 80er-Look.

2. Hübscher Kragen
Peppen Sie ein gemustertes Tanktop-Kleid mit einem hübschen abnehmbaren Peter-Pan-Kragen auf.

3. Bomber-Beauty

Die cremefarbene Bomberjacke aus Satin mit weinroten Details passt sowohl zu hübschen Kleidern als auch zu Shorts.

4. Bustier-Saison

Zeit für ein Bustier-Top! Perfekt zu Shorts mit hoher Taille und etwas entschärft unter einem offenen fließenden Cardigan.

5. Das neue Schwarz
Mit einem schlichten schwarzen ärmellosen Kleid kann man die Accessoires glänzen lassen. Ran an den Schmuck und dazu noch was Schönes für den Kopf!

Kleidung von H&M.

Style Insight

Hübsch punkig

Punkige Looks müssen nicht immer tough aussehen. Girlie-Schnitte und Details sorgen für eine zartere Note.

Punkige Mode sieht man schon eine ganze Weile, aber jetzt kommt sie zarter und hübscher daher – perfekt, um ein wenig Girlie-Spaß in den Rebellen-Look zu bringen. Man trägt Spitze zur Bikerjacke, hübsche abnehmbare Kragen zu hautengen Bandage-Kleidern oder einen fluffigen Minirock mit weitem hineingesteckten T-Shirt.

Inspirationen liefern die aktuellen It-Girls: Alice Dellal, Daisy Lowe und Rihanna. Dellal mag einer berühmten Modefamilie angehören (Schwester Charlotte entwirft Schuhe, Mutter war Model), aber ihr Stil ist ein ganz eigener. Mit ihrem halb rasierten Rapunzelhaar und den dunkel umrandeten Augen denkt man bei ihr unweigerlich an Kampfstiefel und zerfetze Lederjacken, aber sie schreckt auch vor mädchenhaften Babydollkleidern nicht zurück. Selbst Karl Lagerfeld scheint Alices Punk-meets-Pretty-Ästhetik zu gefallen, denn er engagierte sie für seine neue Chanel-Kampagne mit „Boy“-Bags.

Eine weitere Britin, der der freche, aber dennoch hübsche Look gelingt, ist Daisy Lowe. Sie zeigt ihre Kurven mit betonter Taille und weiten Röcken, sie fühlt sich mit ihren unglaublich langen Beinen aber auch in coolen abgeschnittenen Denimshorts wohl. Auf der anderen Seite des Ozeans ist Rihanna die ultimative Rebellin mit femininem Touch: Kappen zum roten Lippenstift, übergroße Jeansjacken mit klassischen schwarzen Stilettos, Sweatshirts mit auffälligem Goldschmuck.

Auf den Laufstegen zeigten Diesel Black Gold, Christopher Kane, Cushnie et Ochs und Felder Felder Kombinationen wie Bikerjacken und Jeans zu mädchenhaften Silhouetten wie Röcken in A-Linie, Kleidern und fließenden Stoffen. Perfekt für Tage, an denen man tough, aber auch hübsch aussehen möchte.